Lichtschranken überwachen Fahrzeughöhen bei Wind und Wetter

  • Ein robustes Metallgehäuse und die beheizbare Optik sind zwei wesentliche Merkmale der Einweg-Lichtschranken LS 96 von Leuze electronic. Das Ingenieurbüro Keller hat Ausricht- und Abdecksysteme für diese Anwendung konstruiert.

  • Die robust ausgeführten Einweg-Lichtschranken LS 96 von Leuze electronic erfüllen auch an der Autobahn die Anforderungen bei jeder Wetterlage. Redundant installiert gewährleisten diese Einweg-Lichtschranken auch im Freien maximale Funktionssicherheit.

  • Mechnische Systeme können bei Kollision leicht beschädigt werden, ein mehrmaliger Austausch im Jahr aufgrund von Beschädigungen ist nicht selten. Zudem sind sie im Vergleich zu optischen Lösungen kostenseitig stark im Nachteil.

  • Die vom Ingenieurbüro Keller an den Säulen der Schilderbrücken installierten Einweg-Lichtschranken LS 96 von Leuze electronic übernehmen die Funktion der rot-weissen Aluminiumleisten – hier an der Einfahrt des Pörzberg Tunnels, der die neue Ortsumfahrung Schaala bei Rudolstadt bildet.

Verkehrssicherheit mit Leuze electronic

Einweg-Lichtschranken überwachen Fahrzeughöhen

Ursprünglich war die Überhöhen-Kontrolle für Lastkraftwagen am Autobahntunnel „Berg Bock“ in Form mechanischer Systeme ausgeführt. Doch jedes Mal mussten die durch den Aufprall der Fahrzeuge beschädigten Aluminiumleisten repariert, bzw. ausgetauscht werden. Eine neue Lösung, mit der sich dies vermeiden lässt, basiert auf der Funktionsweise von Leuze electronic Einweg-Lichtschranken.

Wenn Antenne Thüringen auf der A71 im Bereich Autobahndreieck Suhl und Anschluss Suhl/Zella-Mehlis einen Stau meldet, könnte das eine Sperrung des dazwischen liegenden Tunnels „Berg Bock“ zur Ursache haben – möglicherweise hervorgerufen durch ein zu hoch beladenes oder aufbauendes Fahrzeug. Dass dann nichts Schlimmeres passiert ist, dafür sorgen Einweg-Lichtschanken der Serie LS 96 von Leuze electronic (Bild 1). Sie sind an Schilder- bzw. Messbrücken in einigen hundert Metern vor den Tunneleinfahrten angebracht und lösen immer dann eine Sperrung aus, wenn ein überhohes Fahrzeug den Infrarot-Lichtstrahl unterbricht (Bilder 2a/b).

Mechanische Systeme haben Schwächen

Ursprünglich war die Überhöhen-Kontrolle am Autobahntunnel Berg Bock in Form mechanischer Systeme ausgeführt. Die weithin sichtbaren, rot-weißen Aluminiumleisten waren so angebracht, dass sie zur Seite wippen konnten, sobald ein zu hohes Fahrzeug dagegenfuhr (Bilder 3a/b/c). Das gleichzeitig ausgelöste Signal führte über eine Signalanlage vor den Tunnelportalen zur Sperrung. Wie das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr berichtet, kommt es mehrmals jährlich zu solchen Vorfällen – und jedes Mal mussten die durch den Aufprall der Fahrzeuge beschädigten Aluminiumleisten repariert bzw. ausgetauscht werden! Die damit verbundenen Kosten führten dazu, dass man zusammen mit dem in der Region ansässigen Ingenieurbüro Keller nach einer zuverlässigen, weitgehend wartungsfreien sowie auf Dauer kostengünstigeren Alternative gesucht hat. Der vorwiegend im Steuerungs- und Schaltschrankbau tätige Bernd Keller aus Zella-Mehlis sah eine Lösung in der Funktionsweise von Einweg-Lichtschranken, wie sie unter anderem im Anlagenbau und der Automatisierung eingesetzt werden. Unterstützt durch die sensor people von Leuze electronic hat sich nach ausgiebigen Versuchen die Serie LS 96 als bestens geeignet erwiesen.

Optische Lösung kommt von Leuze electronic

Die Einweg-Lichtschranken bestehen jeweils aus Sender und Empfänger, die in 4,50 m Höhe über der Fahrbahn einander gegenüberliegend an den Säulen von Schilderbrücken angebracht sind. Die robusten Metallgehäuse mit Glasabdeckungen in Schutzart IP 67 bzw. IP 69K sind für den industriellen Einsatz konzipiert und erfüllen an der Autobahn die Anforderungen bei jeder Wetterlage. Hier sorgt vor allem das Infrarotlicht für große Funktionssicherheit und erhöhte Unempfindlichkeit gegen Fremdlicht z. B. durch Sonneneinstrahlung. Mit ihrer Optikheizung sind die Geräte auch gegen Schnee und Eis bei Tieftemperaturen bis -35 °C gewappnet. „Darüber hinaus bietet die Gerätevariante mit einer Grenzreichweite bis 150 m ausreichend Funktionsreserven, um – je nach Anzahl der Fahrbahnen – Entfernungen von 20 bis 25 m zwischen Sender und Empfänger störungsfrei zu überbrücken“, ergänzt Keller.

Redundanz garantiert Zuverlässigkeit

Damit es durch Laub, Vogelflug oder andere Ursachen nicht zu Fehlauslösungen kommt, sind in den Fahrbahnen Induktionsschleifen eingelassen. Sie detektieren zusätzlich zu den Einweg-Lichtschranken jedes einzelne Fahrzeug auf der Fahrbahn. Außerdem sind die Lichtschranken zweifach installiert. Diese Redundanz stellt zuverlässig sicher, dass jedes zu hohe Fahrzeug erkannt wird, und Antenne Thüringen keine Staus durch unnötig verursachte Tunnelsperrungen aufgrund zu hoher Fahrzeuge melden muss.

Weitere Tunnel optisch abgesichert

Die Vorteile des optischen Systems liegen auf der Hand. Deshalb wurden vier weitere Höhenkontrollen mit acht Paar LS 96 (Sender und Empfänger) von der Firma Keller an den Einfahrten zum Pörzberg Tunnel, der die neue Ortsumfahrung Schaala bei Rudolstadt bildet, realisiert (Bilder 4a/b).

Verwendete Produkte

  • Branche/Bereich

    Bau-/Verkehrswesen

  • Aufgabenstellung

    Objektschutz, Anwesenheitsprüfung

  • Applikation

    Lichtschranken überwachen Fahrzeughöhen bei Wind und Wetter

Kontakt & Support

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